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Betriebliches Mobilitätsmanagement
Mobilität ist ein menschliches Grundbedürfnis; in unserer heutigen zivilisierten Welt befriedigen wir dieses Bedürfnis jedoch häufig auf sehr energie- und ressourcenintensive Art und Weise. Mit Hilfe von gezieltem Mobilitätsmanagement kann es uns gelingen, weiterhin mobil zu bleiben, jedoch auf nachhaltige Art und Weise.
Hauptakteure von Mobilitätsmanagement sind Schulen, Gemeinden, Vereine und ganz besonders Unternehmen. Immer mehr Betriebe erkennen, dass ihre Kund:innen, Mitarbeiter:innen und Waren sich nicht zwangsläufig im Auto (oder LKW) fortbewegen müssen und nutzen das Potential von Betrieblichem Mobilitätsmanagement.
Das Ökoinstitut ist Ihr kompetenter Partner, wenn auch Sie Betriebliches Mobilitätsmanagement (BMM) als Instrument verwenden möchten: Wir nehmen die Situation in Ihrem Betrieb unter die Lupe und erarbeiten gemeinsam mit Ihnen ein tragfähiges Konzept, unter Einbindung aller Interessensgruppen, damit die geplanten Maßnahmen möglichst gut angenommen werden.
Konkrete Beispiele für solche Maßnahmen sind Umkleiden und Duschen für Fahrradpendler:innen am Arbeitsplatz, kostenlose oder vergünstigte Nutzung von öffentlichen Verkehrsmitteln, neue Arbeitszeitmodelle, Smartworking, Reorganisation des Warenverkehrs im Betrieb oder auch Projekte wie „Bike2Work“, bei welchem interessierten Mitarbeitenden E-Bikes für den Arbeitsweg zur Verfügung gestellt werden.
Zudem besteht seit 2020 für Betriebe mit Sitz in Bozen mit und mehr als 100 Mitarbeiter:innen die Verpflichtung eine:n Mobility Manager:in zu ernennen sowie einen Mobilitätsplan – „piano spostamenti casa lavoro“ (PSCL) – zu erstellen. Die Zuständigkeiten der Mobilitätsbeauftragten sind u.a. das Festlegen von Zielen, die Umsetzung von Maßnahmen und Sensibilisierungsinitiativen im Unternehmen, sowie die Ausarbeitung des PSCL.
Häufig erzielen Betriebe mit BMM neben dem Nachhaltigkeitseffekt auch Einsparungen und einen Imagegewinn bei Mitarbeiter:innen, Kund:innen und Partnern. Viele Betriebe beginnen daher auch ohne Verpflichtung sich Gedanken zu machen und versuchen ihre betriebliche Mobilität weiterzuentwickeln.
Mit den Interreg Projekt „NetWorkMob“ arbeitet das Ökoinstitut gemeinsam mit den Projektpartnern an der grenzüberschreitenden betrieblichen Mobilität. Das Projekt unterstützt Arbeitgeber:innen bei der Einführung und Umsetzung des BMM und fördert ein Netzwerk für einen spezifischen Informations- und Erfahrungsaustausch.
Haben wir Sie neugierig gemacht? Kontaktieren Sie uns einfach für einen ersten unverbindlichen Austausch!
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