Achtsam am Berg

…und im Alltag!

Im Rahmen des Projektes „Achtsam am Berg“ wurden Einheimische, Gäste und Touristiker sowie Gastwirte im Gebiet des Dolomiten UNESCO Welterbes dazu ermutigt, sich am Berg respektvoll und umweltfreundlich – eben „achtsam“ – zu verhalten und diese Verhaltensweisen mit ins Tal und damit in den Alltag zu nehmen.
 

Es wurden Workshops mit verschiedenen Interessenvertretern durchgeführt und konkrete Maßnahmen zu den Themenschwerpunkten Trinkwasser und Abfallvermeidung erarbeitet.
 

Das Wasser, das in Südtirol aus den Leitungen fließt, hat hohe Trinkwasserqualität. Trotzdem bevorzugen viele Menschen gekauftes Wasser, oft aus Plastikflaschen. Um auf Wasser in Plastikflaschen zu verzichten, wurden verschiedene Trinkwasserpunkte entlang von Wander- und Radwegen erhoben und mit Refill Südtirol / Alto Adige kartiert. Das wertvolle Gut steht besonders am Berg nicht im Überfluss zur Verfügung, deshalb möchte das Projekt dafür sensibilisieren sparsam damit umzugehen.
 

Der zweite Themenschwerpunkt beschäftigt sich mit der Abfallvermeidung am Berg. Es ist wichtig bereits in der Planung von Ausflügen in die Natur darauf zu achten, nur das Notwendige und vor allem keine Einweg-Verpackung mitzunehmen. Und was auf den Berg mitgenommen wird, wird auch wieder ins Tal gebracht und dort fachgerecht entsorgt.
 

Die Tourismusvereine Seis, Kastelruth und Seiser Alm haben als Pilotgebiet begonnen Maßnahmen zu den zwei Themenschwerpunkten umsetzen und diese auf ihre Praxistauglichkeit zu prüfen.
 

Das Ökoinstitut unterstützte die Projektträger (IDM Südtirol, Landesabteilung Natur, Landschaft und Raumentwicklung und Landesagentur für Umwelt und Klimaschutz) in der Koordination sowie der Entwicklung eines Leitfadens und praktikablen Maßnahmen.
 

Weitere Informationen zum Projekt sowie Unterlagen und entwickelten Produkten finden sie auf der Projektwebseite.

Die Methode

Der Arbeitsgruppe war es wichtig Interessensvertreter auf Landesebene wie den HGV, die Dachmarke Roter Hahn, den VPS, den AVS, den CAI Alto Adige, den Gemeindeverband und die Bezirksgemeinschaften von Anfang miteinzubeziehen und auch auf lokaler Ebene einzubinden. So kann den Tourismusvereinen, welche die Maßnahmen federführend umsetzen, eine gute und breit aufgestellte Unterstützung angeboten werden.

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