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Seiser Alm berechnet erstmals ihren Corporate Carbon Footprint
Die Destination Seiser Alm setzt ein klares Zeichen in Richtung Klimaschutz: Zum ersten Mal wurde eine umfassende CO₂-Bilanzierung durchgeführt. Damit ermittelt die Seiser Alm Marketing gemeinsam mit den fünf Tourismusvereinen ihre Treibhausgasauswirkungen und macht ihren Anteil sichtbar.
Die Erhebung ist ein zentraler Baustein in der langfristigen Nachhaltigkeitsstrategie der Destination sowie im Rahmen der laufenden GSTC-Zertifizierung. Während im Zuge der Zertifizierung bereits große Fortschritte erzielt wurden – etwa bei der Entwicklung lokaler Kreisläufe, der Besucherlenkung oder der Abfallbewirtschaftung in der Natur –, liefert der Corporate Carbon Footprint nun wertvolle Erkenntnisse und eine solide Entscheidungsgrundlage für die weitere Entwicklung.
Die Analyse zeigt: Während sich die Energieverbräuche der Gebäude auf einem ähnlichen Niveau bewegen, unterscheiden sich die Emissionen je nach Energiequelle deutlich. Besonders ins Gewicht fällt, wie üblich, der Bereich Marketing mit seinen (Print-)Materialien. Dieses Ergebnis unterstreicht die Notwendigkeit, auch im Kommunikationsbereich verstärkt auf nachhaltige (digitale) Lösungen und Materialeinsparungen zu setzen.
Konkrete Maßnahmen für die Zukunft
Auf Basis der Berechnung wurden gemeinsam erste Maßnahmen definiert, die das Strategiepapier der Seiser Alm ergänzen:
- Die direkten Emissionen (Scope 1+2) sollen durch den Umstieg auf Ökostromverträge gesenkt werden.
- Im Bereich „Ressourcen und Materialien (Scope 3) sollen die Emissionen durch eine Reduktion von Marketingmaterialien verringert werden.
- Künftig soll die Datenbasis auf weitere Felder wie Veranstaltungen und digitale Prozesse ausgeweitet werden, um ein noch vollständigeres Bild zu erhalten.
Die Zusammenarbeit verlief dabei sehr gut und war von Seiten der Seiser Alm mit großer Neugier und Interesse gekennzeichnet. Am Ende des Projekts stellte das Ökoinstitut die Ergebnisse dem Green Team der Seiser Alm vor.
Zusammenfassend: Mit der ersten CO₂-Bilanz geht die Destination Seiser Alm einen wichtigen Schritt, um ihre Bemühungen messbar und transparent zu machen. Sie zeigt damit nicht nur Verantwortung, sondern auch Vorbildwirkung – und hofft, dass viele Betriebe dem Beispiel folgen und sich ebenfalls mit ihrem CO₂-Fußabdruck auseinandersetzen.
Wir bedanken uns für die gute und wertschätzende Zusammenarbeit und wünschen weiterhin viel Erfolg auf dem Weg der Nachhaltigkeit.


