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Mit dem Projekt "Ökologische Schule" möchte man die Schule als Ganzes in ein Umweltprojekt mit einbeziehen.
Das heißt, man führt nicht nur verschiedene umweltsensibilisierende Projekte in den Klassen durch, sondern man versucht auch die Verwaltung mit einzubeziehen. z.B. indem man eine effiziente Trennmüllsammlung, umweltverträgliche Reinigungsmittel, 100% Recyclingpapier einführt.
Wenn alle Kriterien im Laufe eines Schuljahres erfüllt wurden, bekommt die Schule das Diplom "Ökologische Schule" verliehen. Dieses ermächtigt die Schule, sich als Umweltschule zu bezeichnen und das Logo zu verwenden.
Wichtigste Thematiken, die behandelt werden, sind:
- Energie und Energie sparen
- Wasser und Wasser sparen
- Müll, Müll Vermeidung und Recycling
- Nachhaltige Entwicklung
Außerdem versucht man mit verschiedenen Fortbildungen das Hausmeister-
und Reinigungspersonal für eine energiesparende und umweltfreundliche Instandhaltung des Schulgebäudes auszubilden.
Die Schule unterzeichnet eine Absichtserklärung um am Projekt teilzunehmen. Damit bekräftigt sie den Willen sich auf den Weg einer nachhaltigen Entwicklung begeben zu wollen.
Nach dem ersten Jahr und alle zwei darauf folgenden wird ein Umweltaudit durchgeführt werden, um den ökologischen Fortschritt zu überprüfen und die Gültigkeit des Labels zu verlängern.
Auch heuer organisiert das Ökoinstitut Südtirol die Durchführung des Autofreien Tages am 22. September. Diese europäische Klimaschutzinitiative zielt nicht darauf ab, das Autofahren an einem Tag zu verbieten, sondern vielmehr durch Bewerbung umweltfreundlicher Mobilitätsformen eine langfristige Veränderung des Mobilitätsverhaltens zu erwirken. Angesichts der ständig steigenden Umweltbeeinträchtigungen des Verkehrssektors tritt die Notwendigkeit einer solchen Veränderung immer stärker in den Vordergrund.
Ein Verzicht auf das Auto führt in vielen Fällen zu einer höheren Lebensqualität: bessere Luft, mehr Ruhe und mehr Platz für die Menschen. Der Autofreie Tag soll dies verdeutlichen und gleichzeitig die Vorzüge alternativer Formen der Mobilität aufzeigen.
Die Landesagentur für Umwelt und das Ökoinstitut Südtirol freuen sich daher, dass am heurigen Autofreien Tag 31 Südtiroler Gemeinden mit unterschiedlichen Aktionen ihre Bürger für eine nachhaltige Mobilität sensibilisieren wollen.
Ende April trafen sich alle Partner des EU-Projektes „Trendy travel“ in Bozen zu einem offiziellen Meeting, um den aktuellen Projektfortgang zu besprechen.
Am Donnerstag präsentierten alle Partner ihre Projekt-Erfolge; unter anderem wurden ein Kalender mit Fahrrad-Veranstaltungen für jede Jahreszeit, eine Fahrrad-Modenschau oder die Studie zum Nutzerverhalten aufgrund unterschiedlicher Lichteinflüsse in Bahnhöfen - durchgeführt von den Niederländischen Staatsbahnen - vorgestellt. Das Ökoinstitut verwies mit Stolz auf die Umsetzung von Aktivitäten wie Rad-Lotterie, Radwerkstatt oder Verkehrserziehung in 10 Bozner Kindergärten.
Am Freitag stand eine gemeinsame Radrundfahrt in Bozen auf dem Programm, bei der das Radwegenetz, die Markierungen, die Radzählstelle und weitere Besonderheiten besichtigt wurden.
Seit 1. März ist es soweit: In fünf Bozner Kindergärten wird wieder kräftig in die Pedale getreten. Nach dem erfolgreichen Projektstart im vergangenen Jahr geht das Projekt „Trendy travel" im Frühling 2010 in die zweite Runde, mit dem Ziel, Kinder und ihre Eltern für umweltfreundliche Mobilität, speziell für das Radfahren, zu begeistern.
Auffallend ist das große Interesse: Die meisten Kindergärten haben sich für die Umsetzung von allen 5 Modulen entschieden: Bei der Lotterie werden umweltfreundlich zurückgelegte Wege prämiert. Beim Laufradfahren trainieren die Kinder ihren Gleichgewichtssinn. In der Radwerkstatt sehen die Kinder, wie ein Reifen geflickt wird; Eltern können ihren Drahtesel einem Fahrrad-Check unterziehen. Für sie stellt das Ökoinstitut im Radverleih ein Citybike mit Kindersitz sowie eines mit Trail zur Verfügung. Mit der Stadtpolizei von Bozen beschäftigen sich die Kinder und ihre Eltern auch mit dem Thema Verkehrssicherheit.
Die Mitarbeiter des Ökoinstituts freuen sich sehr auf die Zusammenarbeit mit den Kindergärten: „Es ist schön zu sehen, mit wie viel Begeisterung die Aktionen umgesetzt werden." Insgesamt beteiligten sich 12 Kindergärten in Bozen am Projekt (6 deutsch- und 6 italienischsprachige Kindergärten) mit über 970 Kindern.
Am 22.September 2009 findet in Südtirol der Autofreie Tag statt. Diese europaweite Klimaschutz-Initiative soll positiv auf umweltfreundliche Fortbewegungsarten wie Radfahren, Zufußgehen usw. aufmerksam machen. Es steht nicht das Verbot des Autos im Vordergrund. Vielmehr soll der Gedanke an die eigene Umwelt gefördert werden. Denn der Mensch beeinflusst durch sein Verkehrsverhalten sehr stark den Klimawandel: Etwa die Hälfte der Treibhausgase stammen aus dem Sektor Verkehr.
Das Klimabündnis Südtirol, die Landesagentur für Umwelt und das Ökoinstitut Südtirol/Alto Adige freuen sich, dass heuer 30 Südtiroler Gemeinden mit unterschiedlichen Aktionen am Autofreien Tag teilnehmen. Hauptziel ist es, die Bürger und Bürgerinnen für eine nachhaltige Mobilität zu sensibilisieren.
Das Ökoinstitut Südtirol hat am 6. März 2009 im Rahmen einer Pressekonferenz das neue Projekt „Trendy travel“ vorgestellt, das bei Kindergartenkindern und deren Eltern die Freude am Radfahren wecken soll. Ab sofort beteiligen sich 7 Kindergärten in Bozen (St. Heinrich, Weinegg, Gebrüder Grimm, Martin Knoller, Bambi, La Fiaba und Vittorino da Feltre) mit über 600 Kindern am Projekt „Trendy travel“. Hauptziel ist es, die Kindergartenkinder und insbesondere auch ihre Eltern für eine nachhaltige Mobilität zu sensibilisieren. Dabei steht das Radfahren im Mittelpunkt. Durch verschiedene Aktivitäten soll den Kindern das Radfahren beigebracht und Freude an dieser umweltfreundlichen Art der Fortbewegung vermittelt werden. „Trendy travel“ ist ein EU-Projekt, das vom Ökoinstitut in Zusammenarbeit mit der Stadtgemeinde und der Stadtpolizei Bozen durchgeführt und von der Stiftung Sparkasse unterstützt wird.
29 Gemeinden in Südtirol haben sich an der europaweiten Klimaschutzinitiative beteiligt. Dabei stand stets das Ziel im Vordergrund, die Bevölkerung für eine nachhaltige und umweltfreundliche Mobilität zu gewinnen. So wurden einige Alternativen zu Autofahrten aufgezeigt, wie das Car sharing oder die Mitfahrbörse. Der Autofreie Tag darf dabei nicht als Einmal-Aktion verstanden werden; sondern vielmehr soll dadurch ein Anstoß für eine langfristige Änderung des Mobilitätsverhaltens gegeben werden.
Der Autofreie Tag ist eine Initiative von Klimabündnis Südtirol und der Landesagentur für Umwelt. Die Koordination wurde vom Ökoinstitut Südtirol/Alto Adige abgewickelt.
2.9.1933 - 24.4.2008

Lieber Hans,
wie oft haben wir in diesen Tagen von deinem unermüdlichen Optimismus und deiner Einsatzfreude gesprochen, von deiner Lust zu überzeugen. Du warst ein Missionar der konkreten Utopien, für eine Welt, die zukunftsfähig werden muss.
Die Notwendigkeit der ökologischen Wende und der Übergang zum solaren Zeitalter waren seit zwanzig Jahren deine feste Überzeugung. Heute spricht jeder davon und glaubt, kein Weg könne daran vorbeiführen.
Es war ja nicht immer einfach. Du aber hast das Eis gebrochen. Mit deiner charmanten Art, mit deiner Lebensfreude, die du meist ausgestrahlt hast und die ansteckend war.
Es war für dich klar, dass zukunftsfähiges Leben direkt mit gutem Leben, mit Genuss, mit Freude, mit Schönheit verbunden war. Alles andere hätte niemanden überzeugt.
Genauso war dir klar, dass man die Wirtschaft für eine nachhaltige Entwicklung gewinnen muss. Du hattest mit Unternehmern nie Berührungsängste, wenn es um Ökologie ging. Vernünftig wirtschaften ist auch ökologisch, war deine Überzeugung. Oft hast du dabei auch nur kleine Erfolge nach Hause gebracht, aber jeder kleine Schritt war für dich wichtig. Dafür wurdest du von manchen auch stark kritisiert.
Wenn wir heute dank Klimahaus und großflächiger Photovoltaikanklagen in Europa führend sind, kannst vor allem du stolz sein. Auch beim Umbau deiner Wohnung in Bozen hast du neue Maßstäbe gesetzt.
Wer zusammen mit dir gearbeitet hat, weiß, dass es nicht immer leicht war. Dir nein zu sagen war beinahe unmöglich. Entweder war es deine Überzeugungskunst oder deine Beharrlichkeit. Du wusstest, wohin du wolltest und kamst dort auch meistens an. Aber zuletzt waren wir immer froh, dich ein Stück begleitet zu haben.
Du hast uns auch ein Stück Europa nach Südtirol gebracht. Zu den Toblacher Gesprächen hast du uns immer das Beste geboten. Wir haben immer wieder gestaunt, wie es dir gelang, so viel Wissen und Weisheit aus Nord und Süd nach Toblach zu bringen. Toblach war eine konzentrierte Universität mit den besten Professoren. Dies wurde hierzulande zu wenig erkannt und du hast darunter auch gelitten, aber das war für dich noch lange kein Grund aufzugeben.
Heute verabschieden wir uns von dir. Am selben Tag, an dem wir uns auch von unserem Freund Silvano Bassetti verabschieden. Du, lieber Hans und Silvano hattet Vieles gemeinsam. Vor allem habt ihr kulturelles Niveau in die Diskussion über die Zukunft unserer Stadt und unseres Landes gebracht. Von diesem Niveau ausgehend sollten wir weiter arbeiten und auch deshalb werden wir uns mit Dankbarkeit an euch erinnern.
Sicuramente sono state anche la tua biografia, la tua educazione e la tua conoscenza del mondo, ma soprattutto è proprio grazie alla tua generosità e alla tua sensibilità che hai da subito riconosciuto nel Sudtirolo quel luogo adatto che potesse fungere da ponte tra il Nord ed il Sud dell'Europa.
I Colloqui di Dobbiaco prima e l'Ecoistituto poi, dovevano - secondo te - proprio travasare le conoscenze dagli uni agli altri. Eri affascinato dalla razionalità e dall'efficacia con cui i tuoi amici del Nord applicavano le utopie concrete nel mondo dell'ecologia e volevi che anche al Sud giungessero questi messaggi incoraggianti. Purtroppo non sei più riuscito ad offrire in lingua italiana la tua ultima pubblicazione "LANGSAMER, WENIGER, BESSER, SCHÖNER". Ci penseremo noi.
E altrettanto ti affascinava contagiare il Nord con la gioia per il piacere e la bellezza. "Bellezza", infatti è stato il titolo dei Colloqui di Dobbiaco del 1998. Solo la tua sensibilità poteva individuare nell'amore per la bellezza uno degli aspetti fondamentali e imprescindibili per consentire una conversione ecologica. Anche alcuni di noi si erano stupiti di questa tua scelta. Ma come tante altre volte abbiamo poi dovuto riconoscere quanto avevi ragione. Sì, quella bellezza nella quale credevi sempre di più, più andavi avanti con l'età.
E vogliamo continuare a credere che la tua vita sia stata bella così come sei riuscito a trasmettercela. È così, nella tua bellezza, caro Hans che ti vogliamo ricordare.< br />
Download Interview von Hans Glauber (FF 30/06)
Vom 2. bis 3. Juni 2007 fand der 13. „Bozner Radtag“ statt. Das zweitägige Rad Event hat es sich zum Ziel gesetzt, möglichst viele Bürgerinnen und Bürger der Stadt Bozen zum Radfahren zu motivieren und das Radfahren durch diverse Aktionen schmackhaft zu machen. Der alte Besucherrekord konnte um 10% verbessert werden: rund 4.400 Bürgerinnen und Bürger beteiligten sich am Radtag 2007.
Am 2. Juni fand die dritte Auflage des 6 bzw. 12 Stunden Mountain Bike Rennens durch das Stadtzentrum von Bozen sowie erstmals der School Cup statt, ein Radrennen für alle Oberschüler. Für die ganz jungen Bikerinnen und Biker gab es ein Mini Bike Rennen das ca. 1 Stunde dauerte. Am 3. Juni wurde der traditionelle "Stadtviertel Wettkampf" abgehalten, an dem sich rund 4.400 Bozner Radfahrerinnen und Radfahrer beteiligten. Der Bozner Radtag findet jedes Jahr unter einem speziellen Motto statt. Das diesjährige Motto war „Sport und Gesundheit“. Dafür waren die meisten Sportstätten in der Stadt für alle Bürgerinnen und Bürger geöffnet und die unterschiedlichen sportlichen Aktivitäten konnten gratis getestet werden – professionelle Betreuung inklusive.
(25.05.2005) SuperAlp! ist die Abschlussveranstaltung des Interreg IIIB Projektes Alpine Awareness, an dem zahlreiche Institutionen und öffentliche Körperschaften teilgenommen haben. Lead Partner war die Provinz Belluno. Ökoinstitut Südtirol/Alto Adige zeichnet sich u.a. als verantwortlicher Partner für die Organisation der SuperAlp!
Im Rahmen der Alpenüberquerung und in Kollaboration mit dem Interreg IIIB Alpenraum Projekt "AlpsmobilityII" werden einige Städte und Gemeinden, darunter auch einige "Perlen der Alpen" besucht, die bereits in der Vergangenheit konkrete Maßnahmen für eine nachhaltige Entwicklung des Alpenraumes realisiert haben. Diese Städte und Gemeinden werden die SuperAlp!-Karawane beherbergen und bei dieser Gelegenheit im Rahmen von Presseevents ihre Initiativen den Journalisten sowie der lokalen Bevölkerung vorstellen.
(24.05.2007) Im Rahmen des Eu-Projektes VIANOVA wurde in Bozen die Kampagne "Mit dem Rad zur Arbeit" ins leben gerufen. An der Aktion beteiligen sich sechs Bozner Pilotbetriebe mit insgesamt 5.500 Mitarbeitern, darunter die Gemeinde Bozen, die SEAB, der Gesundheitsbezirk Bozen, die Etschwerke AG, die Freie Universität Bozen sowie die Sportler AG. "Mit dem Rad zur Arbeit" hat am 2. April begonnen und endet am 30 Juni. Ziel der Aktion ist, dass möglichst viele Arbeitnehmer und Pendler auf dem Weg zur Arbeit, zumindest auf einer Teilstrecke, das Fahrrad benutzen. Auch nach der Aktion soll ein Großteil der Teilnehmer Spaß am Radfahren finden und das Rad als Alltagsfahrzeug verwenden. Insgesamt haben sich an der Aktion rund 980 Teilnehmer angemeldet, was bei weitem alle Erwartungen übertroffen hat.
(12.01.2007) Mit dem 1. Jänner 2007 gilt das neue Tarifsystem von car sharing bz. Als wichtige Neuheit wird die so genannte “Klimaneutralität” eingeführt. Es werden die CO2-Emissionen der einzelnen Fahrzeuge von car sharing bz berechnet und durch Klimaschutzprojekte kompensiert, die wiederum CO2-Emissionen in der selben Höhe vermeiden. Die Projekte bringen erhebliche Vorteile für die örtliche Bevölkerung im Hinblick auf die wirtschaftliche Entwicklung sowie die Beschäftigung und tragen dazu bei, dass sich das Weltklima nicht weiter aufheizt. Info
(10.12.2006) In den vergangenen Tagen wurde in der Presse der neue Ski-Bus-Service des Monte Bondone (TN) vorgestellt, der auch dank der Inputs von Seiten des Ökoinstitut Südtirol/Alto Adige realisiert werden konnte. Im Rahmen der Ausarbeitung eines Verkehrskonzeptes für nachhaltige Formen der Mobilität konnte Ökoinstitut Südtirol/Alto Adige maßgeblich zu attraktiven grafischen Lösungen sowie zu einer Optimierung der Fahrpläne beitragen, die stärker an die Bedürfnisse der Benützer angepasst werden konnten.
Am 22. September 2006 findet der europaweite Autofreie Tag statt, an dem die Nutzung umweltfreundlicher Verkehrsmittel auf dem Weg zur Schule, zur Arbeit oder in der Freizeit dem motorisierten Individualverkehr vorgezogen werden soll. Auch die Gemeinde Bozen nimmt am europaweiten Autofreien Tag teil und organisiert zahlreiche Aktionen um in der Stadt umweltfreundliche Verkehrsmittel, insbesondere das Fahrradfahren, schmackhaft zu machen.
Gemeinsam mit dem Ökoinstitut Südtirol/Alto Adige werden von der Gemeinde Bozen neben einem gratis Frühstück für Radfahrer, mobilen Radwerkstätten und der Einweihung neuer Radwege auch ein Wettrennen der etwas "besonderen Art" organisiert. Dieses Wettrennen soll zeigen, welches Verkehrsmittel auf kurzen Distanzen in der Stadt das schnellste, sauberste, billigste und gesündeste Fortbewegungsmittel ist. Unter den Teilnehmern befinden sich prominente Südtiroler aus Sport und Politik, welche die Strecke mit dem Fahrrad (Leihrad der Stadt Bozen), dem Bus, dem Auto (Car Sharing BZ) sowie zu Fuß bestreiten werden. Der Startschuss erfolgt um 10.30 auf dem Gerichtsplatz, Ziel ist auf dem Waltherplatz. Neben der Preisverleihung und diversen Informationsständen zum Thema umweltfreundliche und alternative Verkehrsformen ist auch für Speis und Trank gesorgt.
(08.08.2006) Alljährlich finden im September die Toblacher Gespräche statt. Die Toblacher Gespräche 2006 „Eine neue Kultur der Mobilität“ wollen zeigen, wie sich die Mobilität von der vorwiegenden Automobilität hin zur Multimodalität, also zu mehreren Optionen von Verkehrsmitteln bewegen kann, auch um sich auf das anstehende Solare Zeitalter vorzubereiten. Die Tagung wird umfassende Ansätze einer neuen Mobilitätskultur darstellen und die verschiedenen Komponenten der Multimodalität anhand von guten Beispielen aus der Praxis beschreiben: von der Fußmobilität über die Radmobilität und den öffentlichen Verkehr, bis hin zu Mobilitätsmanagement, Information und Marketing sowie zu innovativen urbanistischen Konzepten. Die vorbildlichen Lösungen zeigen, dass eine Änderung der Mobilitätskultur möglich ist und mancherorts bereits mit großem Erfolg praktiziert wird.
Die Toblacher Gespräche 2006 – eine „klimaneutrale“ Tagung: Die durch Anreise und Aufenthalt der TeilnehmerInnen, Drucksorten, Versand und Organisation verursachten schätzungsweise 14 Tonnen Emissionen von CO2 werden durch entsprechende Investitionen in Solargewächshäuser im Himalaja über „myclimate“, Zürich, ausgeglichen. Wir können deshalb mit besserem Gewissen nach Toblach reisen, trotzdem soll die Reise möglichst umweltfreundlich erfolgen.
www.toblacher-gespräche.it
(07.03.2006) Die Radmobilität von Bozen ist als “bestes Beispiel” zu Velo Mondial, der Welt-Fahrradkonferenz vom 5. bis 10. März 2006 in Kapstadt, Südafrika eingeladen.
Zu Velo Mondial 2006 wurde, in Vertretung von Bozen, das Ökoinstitut Südtirol/Alto Adige eingeladen. Das Ökoinstitut hat den Plan für die Radmobilität in Bozen erarbeitet und die praktische Umsetzung durch die Kommunalverwaltung begleitet.
Eine "klimaneutrale" Reise. Ökoinstitut Südtirol/Alto Adige wird die Emissionen von rund 4 Tonnen CO2, welche durch die 21.036 Km lange Flugreise verursacht werden, durch einen zertifizierten Beitrag von 96€ an die Organisation “myclimate” ausgleichen. Diese Summe wird in Klimaschutzprojekte, und zwar solare Treibhäuser im hoch gelegenen Ladakh, Himalaya, investiert.
(20.12.2005) Ein Gruppe Südtiroler Jugendlicher, die in das EU-Projekt „Alpine Awareness“ eingebunden ist, hat Anfang Dezember am ersten internationalen Treffen zum Thema nachhaltige Jugendmobilität teilgenommen. Ziel des Interreg Projektes „Alpine Awareness“ ist es, die umweltverträgliche, nachhaltige Mobilität zu fördern (vor allem öffentlicher Verkehr, Fahrradmobilität und Fußgänger).
Konkret haben die an diesem Projekt teilnehmenden Institute mehrere Initiativen und Pilotprojekte im Bereich Jugendmobilität ins Leben gerufen, im Rahmen derer die Jugendlichen sich selbst an der Entwicklung und Umsetzung neuer Sensibilisierungsstrategien für ihre Altersgenossen beteiligen.
Vorbildliche Verkehrsinitiativen in Gemeinden
Impulsveranstaltung für Gemeinden
Donnerstag, 8. Sept., 14 bis 17 Uhr, Landhaus, Großer Saal, Innsbruck
Radwegenetze, Mobilitätsmanagement durch Gemeinden, Rufbusse, touristische Verkehrsinitiativen.
Leitgedanke der Veranstaltung ist sehr konkrete Hinweise und umsetzungsorientierte Handlungsvorschläge für die Arbeit in der Gemeinden mitzugeben.
Kontakt:
KLIMABÜNDNIS KOORDINATIONSSTELLE TIROL
Dr. Sigrid Sapinsky, Mag. Bettina Mittendrein, Mag. Franziska Mair
Angerzellgasse 4, A - 6020 INNSBRUCK,
Tel.: 0512 / 583558, Fax: 0512 / 584520
e-mail: tirol@klimabuendnis.at
www.klimabuendnis.at/tirol
(11.08.2005) Das Ökoinstitut Südtirol/Alto Adige hat entscheidend zur einer umweltfreundlichen Mobilität in den Naturparken Adamello-Brenta und Paneveggio-Pale di San Martino beigetragen, die aufgrund der „Initiativen zugunsten einer nachhaltigen touristischen Mobilität, auch mit neuen Ansätzen und innovativen Angeboten” von Legambiente mit einer “Grüne Fahne” ausgezeichnet wurde. “Grüne Fahnen” sind eine bedeutende Anerkennung, mit der Legambiente beispielhafte Projekte im Alpenraum auszeichnet und fördert (u.a. auch die neue Vinschger Bahn), und sie sind eine Aufforderung, den eingeschlagenen Weg weiterzugehen. In den vergangenen Jahren hat das Ökoinstitut im Auftrag der Parkverwaltungen einen “Plan für eine umweltfreundliche Mobilität” sowohl für den Naturpark Adamello-Brenta wie auch für den Naturpark Paneveggio-Pale di San Martino erstellt. Aufgrund der erarbeiteten Vorschläge, Projekte und Richtlinien wurden mehrere Maßnahmen zugunsten einer umweltfreundlichen Mobilität und einer neuen Kultur der Mobilität in diesen Gebieten umgesetzt, Maßnahmen die sehr erfolgreich von den Besuchern der zwei Parke angenommen wurden.
(28.06.2005) Zu viele Verkehrsschilder verringern die Verkehrssicherheit und kosten viel Geld. Dies ist eines der Resultate des von der EU geförderten Projekts "Shared Space", welches sich mit Fragen der Raum- und Verkehrsplanung befasst.
Im niederländischen Drachten gibt es kaum noch Unfälle, seit die Verkehrsschilder komplett entfernt wurden und überall die Tempolimite von 30 Kilometern pro Stunde sowie "rechts vor links" gilt. Das Experiment war in den Niederlanden so erfolgreich, dass heute auch andernorts in Europa Verkehrsschilder demontiert werden. Im Schnitt kostet jedes Schild 350 Euro und der Betrieb einer Ampelanlage jährlich 15.000 Euro.
Info: www.shared-space.org (en)
Quelle: alpMedia
(15.06.2005) Deutschland radelt sich fit: Für Zehntausende Arbeitnehmer steht der Sommer 2005 ganz im Zeichen des Velos. Die fünfte Auflage von „Mit dem Rad zur Arbeit“ steht vor der Tür – und der Titel ist Programm. Die gemeinsame Aktion vom Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Club (ADFC) und der „AOK – Die Gesundheitskasse“ will die Arbeitnehmer zum gesunden Alltagsradeln motivieren.
2001 begann die jährliche Aktion als Pilotprojekt in der bayerischen Provinz. Über 60.000 Radlerinnen und Radler aus insgesamt über 3.200 Betrieben beteiligten sich an der Aktion „Mit dem Rad zur Arbeit“ 2004. Info: http://www.mit-dem-rad-zur-arbeit.de/
(20.05.2005) Verona schaut nach Südtirol, um die Radmobilität in der eigenen Stadt zu verbessern.
Am 17. Mai dieses Jahres trafen sich der Bürgermeister und Gemeindeausschuss von Verona mit Vertretern des Ökoinstitutes Südtirol/Alto Adige, um Vorschläge zu besprechen, den Bürgern von Verona Lust auf die Benutzung des Fahrrades zu machen.
Ziel ist es, in den nächsten fünf Jahren die Radmobilität um 15% zu erhöhen bzw. die mit dem Rad zurückgelegten Wege auf 130.000 zu erhöhen. Damit hätte man pro Tag 33.000 Autos weniger in der Stadt mit einer Verminderung des CO2-Ausstoßes von 26 Tonnen.
Um dieses Ziel zu erreichen, reicht allerdings nicht der Ausbau der Radwege, ausschlaggebend dafür ist auch ein entsprechendes Marketing und die Schaffung einer übersichtlichen Beschilderung.
Quelle: L'Arena, 17.05.2005
(18.05.2005) Am Sonntag, 29. Mai ist es soweit. Alle Details werden morgen auf einer Pressekonferenz erläutert.
Ein ganzes Wochenende wird die Stadt “ans Fahrrad ketten”: Am Samstag, 28. und Sonntag, 29. Mai kommt es zum traditionellen Rad-Schwerpunkt auf einem Parcours durch die ganze Stadt, mit einigen Rahmenveranstaltungen und Höhepunkten.
Zukunftsweisendes Forschungsprojekt für verkehrsmittelübergreifende Mobilität im städtischen Raum
(26.04.2005) Am 25. April trafen sich Forscherinnen und Forscher verschiedener Fachgebiete mit Vertretern und Vertreterinnen des Bundesministeriums für Verkehr Bau- und Wohnungswesen, des Stadtplanungsamtes der Stadt Frankfurt am Main sowie weiteren Praxispartnern aus Österreich, der Schweiz und Nord-Italien. Das disziplin- und ressortübergreifende Treffen ist Bestandteil des kürzlich gestarteten Forschungsprojektes „Schaffung einer nachhaltigen Mobilitätskultur“, das unter der Leitung des Instituts für sozial-ökologische Forschung (ISOE) durchgeführt wird. Forschungspartner sind das Öko-Institut e. V. (Freiburg), das Planungsbüro StetePlanung (Darmstadt), die Agentur SCRIPT CORPORATE+PUBLIC COMMUNICATION GmbH (Oberursel). Praxispartner sind das Stadtplanungsamt Frankfurt am Main, das Öko-Institut Südtirol/Alto-Adige (Bozen), die Salzburg AG und Stefanie Seiz Türler von mystep (Zürich). Quelle: Pressemitteilung des Institutes für sozial-ökologische Forschung (ISOE)
(1.03.2005) "Die Schüler kämen am liebsten alle mit dem Fahrrad zur Schule”, erklärt Arianna Tosi, die in Rovereto das Projekt Schoolway im Auftrag des Ökoinstituts Südtirol/Alto Adige betreut. (Tageszeitung "L'Adige" vom 8. Februar 2005)
(17.02.2005) Die Einhebung einer Maut könnte eine wirksame Maßnahme gegen den privaten Personenverkehr sein und für die Gemeindekassen eine zusätzliche Einnahmequelle darstellen, die für die Finanzierung des öffentlichen Verkehrs verwendet werden könnte. Schätzungen von Legambiente zu Folge würden auf diese Weise allein in den Städten Rom und Mailand 624 Millionen Euro jährlich in die Kassen der beiden Stadtverwaltungen fließen. Wie der Verband weiter ausführt, ist dieser Betrag das 624 fache dessen, was die italienische Regierung für nachhaltige Mobilität und zur Verbesserung der Luftqualität ausweisen will: 100 Millionen für 100 Städte Italiens.
Quelle und weitere Informationen unter: http://www.lanuovaecologia.it/
(15.02.2005) Am Freitag, den 11. Februar, fand in Trient eine Veranstaltung unter dem Titel „Processo alla mobilità“, also ein “Verfahren in Sachen Mobilität” statt, die von Legambiente, INU und der Tageszeitung “Corriere del Trentino” organisiert wurde. Daran teilgenommen haben Mauro Gilmozzi, Urbanistik- und Umweltlandesrat der Autonomen Provinz Trient, Hans Glauber, Präsident des Ökoinstituts Südtirol/Alto Adige; Vanni Ceola, Präsident der Trentiner Verkehrsbetriebe (Trentino Trasporti SpA), Alberto Pacher, Bürgermeister von Trient und Walter Nicoletti, Umweltlandesrat der Gemeinde Rovereto. Tagungsleiter war Enrico Franco, Chefredakteur der Tageszeitung "Corriere del Trentino".