Grünes Stadttheater Bozen: Tanzsommer 2010

Mit GOING GREEN machte sich die Stiftung Stadttheater 2010 auf den Weg zu mehr Umweltschutz und Nachhaltigkeit beim Bozner Tanzfestival und im Theaterbetrieb. In Zusammenarbeit mit dem Ökoinstitut Südtirol wurde ein entsprechender Green-Event-Managementplan ausgearbeitet, der zahlreiche Maßnahmen und Aktivitäten beinhaltet. Dieses nachhaltige Konzept hilft, Ressourcen zu sparen und Umweltbelastungen möglichst zu vermeiden. Durch das Setzen von sozialen und kulturellen Akzenten wird die öffentliche und die mediale Aufmerksamkeit für Nachhaltigkeitsaspekte genutzt. Nicht zuletzt erweitern die Organisatoren mit GOING GREEN den Bildungsauftrag des Theaters um das Thema Umweltschutz und übernehmen somit eine wichtige Vorbildfunktion.

Die Optimierung nach Umweltkriterien floss sowohl bei der Planung als auch bei der Umsetzung der Veranstaltungen ein. Im Rahmen des Bozner Tanzfestivals 2010 wurden Aktionen in den Bereichen Mobilität, Energie, Ressourcennutzung, Müllvermeidung und Soziales umgesetzt. Besonderer Wert wurde auch auf die Kommunikation intern und nach außen gelegt.

Einige Beispiele:

  • Drucksorten/Papier:

Bei der Papierauswahl für die verschiedenen Printprodukte entschied man sich ausschließlich für umweltfreundliche Lösungen. Im Bürobetrieb wurde auf eine sparsame Papierverwendung geachtet.

  • Abfall

MitarbeiterInnen und KünstlerInnen waren aufgefordert, Abfall zu vermeiden bzw. anfallenden Müll richtig zu entsorgen. Dafür wurden in den frequentierten Räumlichkeiten entsprechende Möglichkeiten geboten. Auch im Theatercafé wurde durch die Verwendung von Gläsern Abfall vermieden und der restliche Abfall korrekt getrennt.

  • Sensibilisierung/Inklusion

Zur Sensibilisierung der BesucherInnen wurden im Eingangsbereich des Theaters die Statuen einer Tänzerin und eines Tänzers aufgestellt. Diese wurden von Personen der geschützten Werkstätte der Bezirksgemeinschaft Salten-Schlern aus Theaterbroschüren und –programmen der vergangenen Jahre hergestellt.

  • Mobilität

Alle BesucherInnen waren eingeladen, möglichst umweltfreundlich zu den Vorstellungen vom Tanzsommer Bozen anzureisen. Dafür wurde unter anderem auf Bussen der Sasa geworben. Zusätzlich fanden sich auf der Homepage Informationen zu Linienbussen, Verlinkungen zu Fahrplanauskünften und ein Download des städtischen Liniennetzes der Busse. Den KünstlerInnen und JournalistInnen wurden kostenlos Räder vom städtischen Radverleih zur Verfügung gestellt.

  • Catering und Ressourcennutzung

Bei der Verpflegung im Festivalcafé wurde bewusst darauf geachtet, dass möglichst regionale, saisonale und biologische Lebensmittel verwendet wurden. Das galt für die Verpflegung der Sponsoren, aber auch für die Getränke und Snacks.

Weitere konkrete Maßnahmen wurden auch in den Bereichen Energie und Kommunikation ausgearbeitet und umgesetzt.

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