Fachtagung "KlimaLandTourismus: In kleinen Schritten zum großen Ziel"

Ziel der Tagung war es, gemeinsam mit Fachleuten aus Süd-, Nord- und Osttirol die aktuelle Situation des Tourismuslandes Südtirol auf dem Weg zum KlimaLand zu beleuchten. Wie kann der Tourismus in Südtirol dazu beitragen, die ehrgeizigen Ziele der Strategie KlimaLand 2050 zu erreichen?
Südtirol auf dem Weg zum KlimaLandTourismus

In kleinen Schritten zum großen Ziel, so lautete das Motto der Tagung, zu der wir am Freitag 11. November ins Algunder Thalguterhaus eingeladen hatten. Tatsächlich ist der in Südtirol unbestritten wichtige Wirtschaftszweig des Tourismus mit jährlich knapp 30 Millionen Nächtigungen auch ein wesentlicher Klimafaktor, nicht nur im Bereich Gästemobilität.
Ziel der Tagung war es, gemeinsam mit Fachleuten aus Süd-, Nord- und Osttirol die aktuelle Situation des Tourismuslandes Südtirol auf dem Weg zum KlimaLand zu beleuchten. Wie kann der Tourismus in Südtirol dazu beitragen, die ehrgeizigen Ziele der Strategie KlimaLand 2050 zu erreichen?

Landesrat Theiner rief eingangs dazu auf, mutig den Weg der Nachhaltigkeit zu beschreiten und manchmal auch bewusst „Nein“ zu sagen, weil weniger oft mehr sei.

Thomas Aichner von IDM Südtirol spann diesen Faden weiter und beleuchtete das Spannungsfeld zwischen dem Wert, den wir in Südtirol aus dem Tourismus schöpfen und dem Preis, den wir dafür zahlen können und wollen, während die Marketingfachfrau Petra Wolffhardt aus Lienz erklärte, wie wichtig persönlicher Kontakt und regionale Authentizität für klimafreundlichen Tourismus sind.
Vortragsfolien Thomas Aichner
Vortragsfolien Petra Wolffhardt

An die allgemeinen Überlegungen schlossen Best-Practice-Beispiele aus Südtirol an.

Florian Patauner, Vorsitzender der Initiative Südtiroler Gasthaus, verwies in Sachen klimafreundlicher Genuss auf Spezialitätenwochen wie die „Sommerfrische“ mit vegetarischem Schwerpunkt sowie auf die Zusammenarbeit mit lokalen Produzenten. Vortragsfolien
Maria Gufler
, Marketingleiterin im Skigebiet Carezza, berichtete von verschiedenen Ansätzen im Bereich der Beschneiung und der Pistenpräparierung, mit denen die an und für sich nicht sehr klimafreundliche Sportart Skifahren ihre Klimabilanz verbessern kann. Vortragsfolien
OK-Chef Gerald Burger erläuterte den Weg des Reschenseelauf als GreenEvent, der anfangs schwierig war, aber der Veranstaltung einen großen Mehrwert brachte und anderen Südtiroler Sportveranstaltungen Vorbild sein kann. Vortragsfolien
Greta Serani, Gemeindereferentin der in Toblach und Irene Senfter stellten das „Probier amol Carsharing“-Projekt für Touristen und Einheimische im August in Toblach vor, das aufgrund des Erfolgs gleich um zwei Wochen in den September hinein verlängert wurde. Vortragsfolien
Manuel Demetz vom Institut für Regionalentwicklung der Eurac zeigte die Chancen, welche im Radtourismus stecken, auf – insbesondere E-Bikes und Radrouten-Urlaube erfreuen sich zunehmender Beliebtheit. Daher gilt es, Südtirol als Rad-Land zu vermarkten – z.B. mit dem Südtirol-Radweg, welcher die Städte miteinander verbindet. Vortragsfolien

Beim abschließenden klimafreundlichen Buffet der Sarner Bäuerinnen wurden grenzüberschreitende Kontakte für zukünftigen Erfahrungsaustausch geknüpft.
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