COME – Der Weg zu Energieeffizienz in Gemeinden

Aufgrund der Tatsache, dass die verschiedenen Programme zum Klima- und Umweltschutz, die es für Gemeinden gibt, recht komplex sind, hat man sich mit dem Projekt „COME“ 2011 zum Ziel gesetzt, einfach anwendbare, strukturierte und einheitliche Methoden für mehr Energieeffizienz zu entwickeln. Damit wird den Gemeinden nicht nur der Einstieg erleichtertet, sondern auch gewährleistet, dass sie sich auf das Wesentliche konzentroeren können. Interessierte Gemeinden erhalten Unterstützung in Form von Beratung, Handlungsanleitungen, Maßnahmenpaketen, Umsetzungshilfen, Checklisten usw, um dadurch realistisch umsetzbare Aktivitäten zur Steigerung der Energieeffizienz einzuleiten.

Durch die Anknüpfung an bestehende kommunale Strukturen, durch die Schaffung von Energy Teams, durch das Bereitstellen von unabhängigen Beratungsleistungen und einfach anwendbaren Umsetzungsmethoden, wird ein nachhaltiges Wirken der Maßnahmen gewährleistet.
Gemeinden haben auch deshalb so hohe Relevanz für Klimaaktionen, weil sie in direktem Kontakt zu den BürgerInnen stehen und somit eine Vielfalt von Ansatzpunkten haben, um diese zu mehr Energieeffizienz zu motivieren. Die Gemeinden setzen Projekte zu mehr Energieeffizienz und zum erhöhten Einsatz von erneuerbarer Energie um und machen diese für die BürgerInnen „erleb- und begreifbar“. Dadurch werden die BürgerInnen motiviert, auch in ihrem Wirkungsbereich dem Beispiel und Vorbild der Gemeinden zu folgen.

Weitere zentrale Projektziele sind die Vernetzung der Gemeinden und der grenzüberschreitende Erfahrungstausch, wodurch sowohl die Gemeinden als auch die Bürger von den Erfahrungen der Partner(Gemeinden) lernen können.

„COME” ist ein interregionales Gemeinschaftsprojekt von der Provinz Udine, APE, dem Land Kärntner, Energie Tirol, dem Ökoinstitut Südtirol, der Autonome Provinz Bozen, der Autonomen Region Friaul Julisch Venetien. Es wird kofinanziert durch Mittel des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung - INTERREG IV A Italien Österreich.
Die teilnehmenden Gemeinden in Südtirol werden vom Ökoinstitut Südtirol/Alto Adige begleitet. Unterstützt wird das Projekt von der Abteilung Wasser und Energie der Autonomen Provinz Bozen – Südtirol.

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