20 Jahre Ökoinstitut Südtirol/Alto Adige

Im Oktober 2010 organisierte das Ökoinstitut Südtirol/Alto Adige anlässlich seines 20-jährigen Bestehens eine öffentliche Festveranstaltung an der Universität Bozen. Es nutzte die Gelegenheit um seinem Bildungsauftrag nachzukommen und beschenkte die Gäste in der Aula der Universität mit drei höchst interessanten Festreden.

Mit dem ehemaligen deutschen Außenminister Frank Walter Steinmeier, Prof. Franz Josef Radermacher (Autor des Buches „Eine Welt mit Zukunft“ und Mitglied des „Club of Rome“) sowie Luca Mercalli, Präsident der italienischen Meteorologenvereinigung und bekannt aus der Fernsehsendung „Che tempo che fa“ auf Rai 3, referierten drei höchst interessante Redner über die Herausforderungen unserer Zeit und die Zukunftsfähigkeit unserer Gesellschaft. Dabei plädierten allesamt für eine bessere Zusammenarbeit von Wirtschaft und Ökologie.

Durch den Einsatz des Ökoinstituts habe sich Südtirol nicht nur bei Tourismus und Mobilität, sondern auch in anderen gesellschaftspolitischen Bereichen weitgehend verändert, so Steinmeier. Beispielgebend stünden hier der ausgebaute öffentliche Verkehr, die Verbreitung des Klimahauses oder zahlreiche Biomasseheizwerke. Überaus wohlwollend äußerten sich auch Landesrat Michl Laimer und der Bürgermeister Bozens, Luigi Spagnolli, über die Tätigkeit des Ökoinstituts und seinen Beitrag zu einer überregionalen, nachhaltigen Entwicklung.

Am Beginn der Tätigkeit des Ökoinstituts standen vor allem Verkehrserhebungen, die Ausarbeitung von Ortskonzepten oder Projekte wie das Abfallprojekt in Bozen, bei dem erstmals die Kompostierung von Biomüll angeregt und konkret angeboten wurde. Heute ist die Tätigkeitspalette des Ökoinstitutes sehr breit gefächert: Das Institut ist Ansprechpartner für Gemeinden, wenn es um das immer brennendere Thema Klimaschutz geht und hilft den Gemeinden, mit interdisziplinären Energiesparplänen und konkreten Sensibilisierungsprojekten schädliche Emissionen zu verringern und die Bürgerinnen und Bürger zu sensibilisieren. Dabei werden auch Verkehrskonzepte und Initiativen zur Förderung der Rad- und Fußgängermobilität erarbeitet.

Ein weiteres Steckenpferd des Ökoinstitutes ist die Umwelterziehung in den Schulen, die gemeinsam mit Land, Bezirksgemeinschaften und Gemeinden angeboten wird. Daneben werden innovative Themen in Südtirol eingeführt, wie etwa jenes der „Green Events“, bei denen es um eine umweltfreundliche Organisation von Veranstaltungen geht. In diesem Bereich hat das Ökoinstitut letzthin eine Reihe von Veranstaltungen in Südtirol betreut. Gleichzeitig bietet das Ökoinstitut auch Unternehmen Beratung an, etwa wenn es um den ökologischen Fußabdruck von Produkten oder um betriebliches Mobilitätsmanagement geht. Denn auch Unternehmen können es sich aus Imagegründen immer weniger leisten, Umweltaspekte unberücksichtigt zu lassen.

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