Das Institut

Die Wirtschaft für eine nachhaltige Entwicklung zu gewinnen – dies war und ist immer noch der Kerngedanke des Ökoinstituts Südtirol/Alto Adige. Die effiziente Nutzung der Ressourcen und Wohlstand sind kein Widerspruch in sich, jedoch müssen neue Wege gefunden werden, um den Respekt für Mensch sowie Natur und Umwelt zu gewährleisten; so wird ein Gegenmodell zur herrschenden Konsumkultur gesucht, das genauso attraktiv wenn nicht attraktiver ist als das herrschende System. Die zahlreichen Aktivitäten des Ökoinstituts zielen durch Bewusstseinsbildung und Sensibilisierung der verschiedenen Akteure sowie durch konkrete Maßnahmen auf eine sukzessive Realisierung dieses Ideals ab.

Entwicklung des Ökoinstituts Südtirol/Alto Adige
1985 fand sich in Toblach zum ersten Mal eine intellektuelle Elite zusammen um anhand des Themas „Für einen anderen Tourismus am Beispiel des Bergtourismus“ ökologisch und sozial nachhaltige Konzepte zu entwickeln, sowie kulturelle Überzeugungsarbeit für eine nachhaltigen Welt zu leisten. Die seitdem regelmäßig stattfindenden Toblacher Gespräche fungieren als geistiger Überbau für das Ökoinstitut und liefern ihm bis heute die theoretischen Grundlagen für seine praxisbezogene Arbeit.
Im Jahr 1989 gegründet, war es von Anfang an Anliegen des Ökoinstituts konkrete Projekte umzusetzen und damit aufzuzeigen, dass alternative Ideen effektiv umsetzbar sind. Gleich nach der Gründung des Ökoinstituts wurden Aufklärungskampagnen gestartet und Broschüren gedruckt. Der Schwerpunkt lag, insbesondere durch die aktuellen Entwicklungen, auf Verkehr und nachhaltiger Mobilität. Schon damals zeichnete sich das Ökoinstitut durch seine Interdisziplinarität, die Interaktion mit den Bürgern und das Streben nach unabhängiger Tätigkeit aus. Inspiration boten vor allem Pilotprojekte aus Deutschland, das Ökoinstitut Freiburg und themenspezifische Literatur. So konnte das Ökoinstitut Argumente und konkrete Alternativen für Projekte anbieten, die ökologisch nicht kompatibel waren. Individuelle Beratung und Informationen über mögliche Gefahren in Gegenwart und Zukunft wurden schon von Anfang an gegeben. Auch über die Jahre hinweg spielte der Aspekt der Interdisziplinarität eine zentrale Rolle – Experten verschiedenster Fachgebiete zusammenbringen, den Meinungsaustausch fördern und Synergien nutzen stellt eine der Hauptkompetenzen des Instituts dar. Nach wie vor setzt sich das Ökoinstitut das Ziel, die Vordenkerrolle aktiv weiterzuverfolgen. Es kann dabei auf ein überregionales Netzwerk renommierter Experten verweisen, die den lokalen Mitarbeitern mit technischem und praktischem Wissen zur Seite stehen.

Strategie
Die ökologische Erneuerung ist das Schlüsselelement unserer Tätigkeiten. Der Bogen spannt sich von der empirischen Analyse über die Entwicklung von Strategien und die Ausarbeitung konkreter Projekte bis hin zu kulturellen Veranstaltungen im engeren Sinn.
Der Weg hin zu nachhaltiger Entwicklung erfordert einen interdisziplinären, gesamtheitlichen Zugang. Aus diesem Grund fließen verschiedene Kompetenzbereiche in seine Tätigkeit ein, um den komplexen Anforderungen ökologischer Problemstellungen in seiner umfassenden thematischen Bandbreite gerecht zu werden.

 


 

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