Zweite Auflage von „Südtirol radelt“ startet Mussner: „2015 eine Million Rad-Kilometer angepeilt“

Auf die Sattel, fertig, Kilometer sammeln! heißt es auch dieses Jahr wieder, wenn am 23. März die zweite Auflage von „Südtirol radelt“ startet.
1400 Südtiroler sind vergangenes Jahr dem Aufruf der Business Location Südtirol (BLS) und des Ökoinstituts Südtirol zum ersten landesweiten Fahrradwettbewerb gefolgt. Dabei ging es nicht um Höchstleistungen, sondern um das tägliche Radfahren und die Sensibilisierung für dessen positive Auswirkungen. Dieses Jahr sollen noch mehr Teilnehmer angesprochen werden; deshalb werden wiederum alle Gemeinden, Betriebe, Vereine und Bildungseinrichtungen eingeladen, aktiv mitzumachen. Neu sind dieses Jahr die Zusatzaktionen „Schoolbiker“, „Mit dem Rad zur Arbeit“ sowie eine Smartphone-App zur Erfassung der gefahrenen Kilometer.

16 Gemeinden, 47 Unternehmen, drei Vereine und ein Schulsprengel legten bei „Südtirol radelt 2014“ insgesamt fast 860.000 Kilometer zurück und waren so aktiv für Umwelt, Gesundheit und Geldbeutel im Einsatz. „Die erste Auflage des Fahrradwettbewerbs war ein voller Erfolg. Das Ziel, die Südtiroler für das Thema ‚nachhaltige Mobilität‘ noch stärker zu sensibilisieren, hat diese Initiative sicher erreicht“, sagt Mobilitätslandesrat Florian Mussner. Für 2015 habe man sich vorgenommen, noch mehr Teilnehmer zu mobilisieren und so die Millionengrenze bei den Kilometern zu knacken. „Hier setzen wir wieder auf die Mithilfe von Südtirols Gemeinden, Unternehmen, Vereinen und Bildungseinrichtungen, die möglichst zahlreich als Veranstalter gewonnen werden sollen. Ihre Aufgabe ist es dann, ihre Bürger, Mitarbeiter, Mitglieder bzw. Schüler zum Mitmachen zu animieren“, so der Landesrat.

An einen noch größeren Effekt der Aktion in diesem Jahr glaubt auch Umweltlandesrat Richard Theiner, der über die Landesumweltagentur den Wettbewerb mitträgt. „Zusätzliche 60.000 Fahrrad-Kilometer sind in Südtirol im vergangenen Jahr zurückgelegt worden. Das hat eine wissenschaftlich durchgeführte Evaluation des Fahrradwettbewerbs nachgewiesen. Somit konnten viel CO2 eingespart und Südtirols Gemeinden von Lärm und Abgasen entlastet werden. Ich bin mir sicher, dass wir dieses Ergebnis heuer noch um einiges steigern und so Südtirol noch ein bisschen ‚grüner‘ machen können“, sagt Richard Theiner. Von der „Nachhaltigkeit der Aktion im Interesse eines persönlich gelebten sowie schonenden Umgangs mit der Umwelt“ ist auch Klaus Widmann, für die Stiftung Sparkasse, begeistert, weshalb die Stiftung den Fahrradwettbewerb auch 2015 unterstützt.
„Südtirol radelt“ läuft von 23. März bis 8. September; mit dabei ist, wer sich als Teilnehmer registriert und in diesem Zeitraum insgesamt mindestens 100 Kilometer mit dem Fahrrad zurücklegt – egal, wann, wo oder wie schnell diese erradelt werden. Die gefahrenen Kilometer können in einem Fahrtenbuch, direkt auf der Online-Plattform der Aktion oder mittels einer Smartphone-App (Südtirol radelt) eingetragen werden. „Diese App ermöglicht es den Teilnehmern, einfach und unkompliziert die zurückgelegten Fahrradkilometer auf der Webseite einzutragen. Sie ist eine der interessanten Neuerungen, die wir uns für den Wettbewerb 2015 einfallen lassen haben“, sagen Harald Reiterer, Landeskoordinator von „Green Mobility“ bei BLS, und Andreas Pichler, Geschäftsführer des Ökoinstituts Südtirol, die gemeinsam „Südtirol radelt“ organisieren. „Neu sind zudem die Zusatzaktionen „Schoolbiker“, ein Fahrradwettbewerb nur für Schüler, und „Mit dem Rad zur Arbeit“, bei der speziell mit dem Auto zur Arbeit gefahrene Kilometer durch das Rad ersetzt werden sollen.

Mit der Auflage 2014 waren laut Evaluation 82,5 Prozent aller befragten Teilnehmer zufrieden, von den interviewten Veranstaltern des letzten Jahres wollen laut eigenen Angaben alle auch heuer wieder mitmachen. Darunter sind z.B. die Gemeinde St. Martin in Passeier, die 2014 anteilsmäßig die meisten Teilnehmer aufwies, das Unternehmen Alupress, das die Aktion durch zahlreiche Veranstaltungen für seine Mitarbeiter unterstützt hat, oder auch die Südtiroler Landesverwaltung. Die zuständige Landesrätin Waltraud Deeg steht voll hinter der Initiative: „Ich bin überzeugt, dass der Wettbewerb positive Akzente gesetzt und dazu beigetragen hat, noch mehr Menschen für das Fahrradfahren zu gewinnen. Deshalb sind wir natürlich auch dieses Jahr wieder mit dabei.“

„Südtirol radelt“ ist eine Initiative der Business Location Südtirol (BLS) und des Ökoinstitutes Südtirol im Rahmen des Projektes „Green Mobility“, das vom Assessorat für Mobilität des Landes ins Leben gerufen wurde und von der BLS koordiniert wird. Die Initiative wird von der Landesumweltagentur und der Stiftung Südtiroler Sparkasse unterstützt. Alle Infos zur Aktion gibt es unter www.suedtirolradelt.bz.it, zum Fahrradwettbewerb anmelden können sich Veranstalter jederzeit beim Ökoinstitut Südtirol (Ariane Messner, 0471 057312, messner@oekoinstitut.it und Paul Brugner, 0471 057318, paul.brugner@oekoinstitut.it).


Pressekontakt: Valentina Casale, casale@bls.info, T. 0471 066 656
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