„Südtirol radelt“ - Pressemitteilung 22.09.2015

Dank „Südtirol radelt“ 300.000 Kilogramm CO2 und 480.000 Euro eingespart. Auflage 2015 toppt jene des Vorjahres
300.000 Kilogramm CO2 und etwa 480.000 Euro eingespart haben die 2.246 Teilnehmer von „Südtirol radelt 2015“. Der südtirolweite Wettbewerb wurde dieses Jahr bereits zum zweiten Mal von der Business Location Südtirol (BLS) und dem Ökoinstitut Südtirol/Alto Adige organisiert. 2015 war es das Ziel der Veranstalter, dass die Millionengrenze bei den zurückgelegten Kilometern geknackt wird – erradelt haben alle Teilnehmer zusammen letztendlich sagenhafte 1.626.523 Kilometer. Damit stellte die Ausgabe 2015 die Erstauflage des Fahrradwettbewerbs bei weitem in den Schatten.

39 Gemeinden, 78 Unternehmen, zwölf Vereine und sieben Schulen versuchten bei „Südtirol radelt“ fünfeinhalb Monate lang, täglich möglichst viele Kilometer auf dem Rad zurückzulegen, um so Umwelt, Gesundheit und Geldbeutel etwas Gutes zu tun. Heuer erstmals organisiert wurden Zusatzaktionen im Rahmen des Wettbewerbs, wie der „Schoolbiker“ und „Mit dem Rad zur Arbeit“. Die beiden Aktionen zielten darauf ab, dass vor allem Wege zur Schule und zur Arbeit mit dem Fahrrad zurückgelegt werden, und wurden sehr gut angenommen. Anfang September fiel die Schlussklappe für den Fahrradwettbewerb, aus allen Teilnehmern wurden 24 Preisträger ermittelt. Prämien, Preise und Ehrenurkunden wurden dabei in 15 Kategorien vergeben, offiziell überreicht wurden sie im Rahmen einer Abschlussveranstaltung in der Sparkasse Academy in Bozen.

„Wir wollen Südtirol zu einer Modellregion für nachhaltige alpine Mobilität machen. Dazu gehört, dass das Fahrrad zunehmend auch als Alltagsverkehrsmittel Gebrauch findet. ‚Südtirol radelt‘ ist eine der wichtigsten Maßnahmen, um auf sympathische Weise den Radverkehr in Südtirol zu fördern“, sagt Mobilitätslandesrat Florian Mussner. Die gegenüber 2014 stark gewachsenen Zahlen bei Teilnehmern und Radkilometern geben dem Landesrat Recht. „Gegenüber dem Vorjahr wurden fast doppelt so viele Kilometer erreicht wie 2014. Verdoppelt hat sich auch die Zahl der Veranstalter; jede dritte Südtiroler Gemeinde hat dieses Jahr am Fahrradwettbewerb teilgenommen. Und die Anzahl der Teilnehmer ist um 50 Prozent gestiegen“, unterstreichen die beiden Veranstalter, Harald Reiterer, Landeskoordinator von „Green Mobility“ bei BLS, und Irene Senfter, designierte Geschäftsführerin des Ökoinstituts Südtirol/Alto Adige. Diese Zahlen freuen auch Umweltlandesrat Richard Theiner: „Der Fahrradwettbewerb zeigt, wie sehr der Umstieg vom Auto auf das Fahrrad zur Reduktion von CO2-Emissionen betragen kann. Initiativen wie diese fügen sich daher bestens in die KlimaLand-Strategie ein. Aus diesem Grund hat die Umweltagentur das Projekt auch heuer wieder unterstützt.“

Gesamtsieger bei allen Gemeinden und Erster bei den Gemeinden unter 3.000 Einwohnern ist Plaus mit den meisten Radlern pro Einwohner (51 pro 1.000). Die Gemeinde erhielt einen Wanderpokal, den sie nun ein Jahr behalten darf. Mit 30 teilnehmenden Einwohnern pro 1.000 siegte St. Martin in Passeier bei den Gemeinden zwischen 3.000 und 10.000 Einwohnern, während Eppan die Führung bei den Gemeinden mit mehr als 10.000 Einwohnern übernahm (7 Teilnehmer pro 1.000 Einwohner). Bei den Unternehmen über 250 Mitarbeitern war die Südtiroler Landesverwaltung mit 169.787 Kilometern wie bereits 2014 Spitzenreiter, was die gefahrenen Kilometer angeht. Unterstützt wurde die Initiative wie bereits im Vorjahr auch von Verwaltungslandesrätin Waltraud Deeg: Über die Personalabteilung wurden alle Bediensteten zum Mitmachen animiert. "Die Aktion fördert die Gesundheit der Mitarbeiter und einen umweltfreundlichen Lebensstil - zwei Themen, die der Landesverwaltung ein großes Anliegen sind", so Deeg, die sich auch selbst am Wettbewerb beteiligt hat.

Die Firma Fructus Meran/Obstversteigerung Egma (43.028 Kilometer) nahm den ersten Platz bei Betrieben bis 250 Mitarbeiter ein, Raiffeisen Online (18.240 Kilometer) – übrigens auch Vorjahressieger - bei jenen bis 50 Mitarbeiter und das Bergrestaurant Jochtal (4.358 Kilometer) bei Kleinbetrieben bis 10 Mitarbeiter. Geehrt wurden auch die Unternehmen mit dem höchsten Prozentsatz an Teilnehmern; bei den großen Unternehmen war dies wie schon 2014 die SEL mit 17 Prozent beteiligten Mitarbeitern und bei den Unternehmen bis 250 Mitarbeiter die TIS Techno Innovation South Tyrol KAG (38 Prozent). Erster bei den Arbeitgebern bis 50 Mitarbeiter war die Consisto srl (77 Prozent). Der Alpenverein Südtirol führt mit 236.943 Kilometern das Ranking bei den Vereinen an, er war mit all seinen Sektionen angemeldet. Gewinner der Aktion „Schoolbiker“ war die Mittelschule Michael Pacher aus Brixen mit 4.155 Fahrradkilometern. Eine Ehrenurkunde gab es unter anderem für den jüngsten und den ältesten Teilnehmer – Alex Felderer aus St. Leonhard in Passeier, 2012 geboren, und Josef Strobl aus Toblach, Jahrgang 1934, sowie für den Teilnehmer mit den meisten zurückgelegten Kilometern: Beachtliche 9.857 erradelte der passionierte Radler Robert Bachmann aus Terlan. Unter allen Teilnehmern, die mehr als 100 Kilometer geradelt sind, wurden außerdem Preise verlost. Die drei Hauptgewinner freuten sich über ein Citybike, eine viertägige Radreise und ein Mountainbike-Techniktraining.

„Südtirol radelt“ ist eine Initiative der Business Location Südtirol (BLS) und des Ökoinstituts Südtirol/Alto Adige im Rahmen des Projekts „Green Mobility“, das vom Assessorat für Mobilität des Landes ins Leben gerufen wurde und von der BLS koordiniert wird. Die Aktion „Südtirol radelt“ wurde von der Landesumweltagentur und der Stiftung Südtiroler Sparkasse unterstützt. Alle Infos zur Aktion gibt es unter www.suedtirolradelt.bz.it.


Pressekontakt: Bettina König, koenig@bls.info, T. +39 0471 066 622
Quelle: Business Location Südtirol (BLS)


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