Südtirol auf dem Weg zum KlimaLand mit dem Programm KlimaGemeinde

Seit Anfang 2016 nehmen bereits 13 Südtiroler Gemeinden am Programm KlimaGemeinde teil, das von der Agentur für Energie Südtirol – KlimaHaus und dem Ökoinstitut Südtirol/Alto Adige entwickelt wurde.
Irene Senfter, Geschäftsführerin des privaten Ökoinstitutes, das von Hans Glauber gegründet wurde und sich seit 1989 für Nachhaltigkeit einsetzt, zeigt sich zufrieden.

In einer im Jahr 2011 veröffentlichen Studie haben EURAC-Wissenschaftler anhand von verschiedenen Klimaszenarien prognostiziert, dass die Durchschnittstemperaturen in Südtirol bis zum Jahr 2050 um 2,7°C ansteigen werden. Da jede Reise mit dem ersten Schritt beginnt, ist die Entscheidung der 13 Gemeinden, die KlimaGemeinde werden wollen, sehr positiv zu bewerten.

Das dreijährige Programm wurde von der Agentur für Energie Südtirol – KlimaHaus und dem Ökoinstitut Südtirol/Alte Adige in den Jahren 2014 und 2015 entwickelt und ist offiziell im Januar 2016 gestartet. Ziel ist es, die Gemeinden in den Bereichen Energie-Effizienz, Nachhaltigkeit und Klimawandelanpassung zu unterstützen. Folgende 13 Südtiroler Gemeinden nehmen bereits am Programm KlimaGemeinde teil: Sand in Taufers, Sterzing, Rasen-Antholz, Deutschnofen, Jenesien, Eppan, Meran, Corvara, Terenten, Truden im Naturpark, Abtei, Innichen und Gargazon.

Den Leitlinien des Klimaplans „Energie-Südtirol-2050“ folgend, unterstützt das Programm KlimaGemeinde die Gemeinden darin, die Auswirkungen des Klimawandels abzuschwächen, indem Kosten und Treibhausgasemissionen gesenkt werden. Das Programm führt zu deutlichen Einsparungen in den sechs Bereichen, welche die Energiebilanz einer Gemeinde betreffen, und zwar: Planung und Raumordnung, gemeindeeigene Gebäude und Anlagen, Entsorgung und Versorgung, Mobilität, interne Organisation und Kommunikation und Kooperation.

Sehr zufrieden über den gelungenen Start des Programms KlimaGemeinde zeigt sich Irene Senfter, Geschäftsführerin des Ökoinstitutes Südtirol/Alto Adige: “Der Klimawandel ist Realität, daher sind wir alle aufgerufen, unseren Beitrag zu leisten. Umso mehr freue ich mich über jede Gemeinde, die KlimaGemeinde werden will. Die Gemeinden können vor Ort sehr viel zum Klimaschutz beitragen, indem sie konkrete und individuelle Maßnahmen gemeinsam mit der Bevölkerung umsetzen. Durch ihre Vorreiterrolle und Sensibilisierungsarbeit werden Gemeinden im Bereich Nachhaltigkeit zu Vorbildern für die Privatwirtschaft und für die privaten Haushalte.”

Weitere Informationen über das Programm KlimaGemeinde finden Sie unter www.klimagemeinde.it oder Website des Ökoinstituts Südtirol/Alto Adige www.oekoinstitut.it
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