Giornata dei Comuni A++ - Gemeindentag A++

Pressemitteilung 9/2013
Gemeindetag A++
Energie = Gemeinde2
Intelligente Energienutzung als Erfolgsfaktor


Das Ökoinstitut Südtirol/Alto Adige organisierte am 19. September 2013 im Rahmen der Messe „Klimaenergy 2013“ den Gemeindentag A++ zum Thema Energieeffizienz in Gemeinden. Der Gemeindentag A++ ist Teil einer Reihe von Aktivitäten des interregionalen Projekts „COME“, das den Austausch von Erfahrungen und Best Practices in Gemeinden im Bereich der Energieeffizienz zum Ziel hat.

Das Projekt, welches in Zusammenarbeit zwischen den fünf Gebieten Tirol, Kärnten, Belluno, Friaul-Julisch Venezien und Südtirol durchgeführt wird, zielt durch kompetente Beratung und aktive Sensibilisierungsarbeit auf die Erhöhung der Energieeffizienz auf kommunaler Ebene ab und wird vom Europäischen Fonds für regionale Entwicklung – INTERREG IV Italien Österreich – kofinanziert. Neben dem Ökoinstitut Südtirol/Alto Adige beteiligen sich auch die Energieagentur Friaul-Julisch Venezien, Energie Tirol, das Land Kärnten, die Provinz Belluno und die Provinz Udine am COME-Projekt.

Im Sinne des Erfahrungsaustausches startete der Gemeindentag A++ mit einer Exkursion, der Enertour, bei der das Fernheizkraftwerk bei Vahrn und die Grundschule der Gemeinde Lajen/Ried besucht werden. Das Fernheizkraftwerk bei Vahrn wurde erst vor kurzem eingeweiht und wird vorwiegend mit lokaler Biomasse bestückt. Die Grundschule der Gemeinde Lajen/Ried hingegen, wurde als KlimaHaus Gold ausgezeichnet und ist das erste Schulgebäude Italiens, welches mehr Energie produziert als es selbst verbraucht. Etwa 30 Personen aus den diversen teilnehmenden Gebieten nahmen an der Exkursion teil.

Nach der Enertour wurde der Gemeindetag A++ mit einer Tagung, die im Hotel Sheraton im Bozen stattfand, fortgesetzt. GemeindevertreterInnen und UmweltberaterInnen aus Südtirol, Nordtirol, Kärnten, Belluno und Friaul-Julisch Venezien berichteten über ihre lokalen Erfahrungen bei der Umsetzung von diversen Maßnahmen zur Förderung der Energieeffizienz, erneuerbarer Energien und einer nachhaltigen Mobilität und tauschten sich mit ihren KollegInnen der Nachbarregionen aus. Unter den Präsentationen zu den Best Practices waren mit den Gemeinden Bruneck, Neumarkt, Mals und Naturns auch vier Südtiroler Vorreiter im Bereich der Energieeffizienz vertreten. Die Koordinatorin, Sara Giona, zeigte sich erfreut über das Interesse der Gemeinden am interregionalen Austausch von Erfahrungen: „Für die Gemeinden, nicht nur für jene in Südtirol, ist es eine ausgezeichnete Möglichkeit von den Erfahrungen anderer Gemeinden zu lernen, denn damit kann der Weg zu einer energieeffizienten Gemeinde erheblich erleichtert werden.“ Im Anschluss an die Vorträge fand ein runder Tisch mit den VertreterInnen diverser Kompetenzzentren statt. Darin stellten die ExpertInnen mögliche Werkzeuge für den Weg zu einer energieautarken Gemeinde vor.
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