Garteln und Genießen in Lana

Ein kurzer Rückblick auf den Kurs "Urban gardening" in der Gärtnerei "Galanthus" in Lana.
Es ist ein Mittwochnachmittag im April in der Gärtnerei Galanthus in Lana. Die Sonne scheint angenehm warm, die Vögel zwitschern, die Bienen summen, Gartenidylle pur. Die Teilnehmerinnen am Kurs „Urban Gardening“ trudeln langsam ein, bestaunen Pflanzen und Dekoration im Klostergarten und sind gespannt, was sie heute lernen werden. Es sind 21 Frauen und ein Mann, die das Angebot des Ökoinstitutes im Rahmen des Klimaschutz-Projektes „Probier amol“ nutzen.

Küchenkräuter am Fenster zu ziehen ist nichts Neues. Aber Asiasalat, Schwarzkohl und Gelbe Rohnen sind nicht auf jedem Balkon zu finden. Gleich am ersten Nachmittag säen die Teilnehmerinnen Kresse und Smoothie-Grass in eine Dose: Die Kresse ist ein Lichtkeimer und wird nicht mit Erde bedeckt, das Gras hingegen braucht eine Schicht Erde, damit es keimen kann. Zum Schluss wird alles kräftig eingegossen und bereits in einer Woche kann geerntet werden. Gärtnerin Annemarie erklärt, dass in den Gefäßen am Balkon mehr gedüngt werden muss als im Gemüsegarten. Selbst Mittelmeerkräuter brauchen hier regelmäßig Nährstoffe, damit sie gut gedeihen.

Für den letzten Kursnachmittag haben sich die Veranstalter vom Ökoinstitut etwas Besonderes einfallen lassen. Die Köche Luis Agostini und Michael Seehauser von Condito bauen im Geranienhaus der Gärtnerei Galanthus eine „Gartenküche“ auf, kreieren ein tolles Menü auf der Basis von frischen Kräutern und Gemüse und verraten dabei jede Menge Tipps und Tricks. Für eine köstliche Thunfischsoße braucht es beispielsweise nicht unbedingt Mayonnaise. Es genügt, Karotten, Sellerie und Zwiebel in Olivenöl anzudünsten, mit Weißwein zu löschen und anschließend das Gemüse mit Thunfisch und Kapern im Mixer fein zu pürieren.

Der Genussabend ist der Abschluss des Gartelkurses, der vom Ökoinstitut Südtirol/Alto Adige im Rahmen des Projekts „Probier amol“ angeboten wurde. Das Ziel, etwas Neues auszuprobieren und sich über Regionalität und Nachhaltigkeit auszutauschen, wurde von allen erreicht – und alle hatten großen Spaß: Beim Garteln und beim Genießen!


PS: In der Formulierung „Teilnehmerinnen“ ist der einzige Mann im Kurs miteingeschlossen. Alexander mit dem grünen Daumen wird uns dies gewiss nicht übelnehmen!
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